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Kulinarische Kultur pur...

Bitte vergessen Sie alles, was Sie in Zusammenhang mit Bulgarien und so genannter Balkan-Küche gehört, gelesen oder gegessen haben. Lehnen Sie sich entspannt zurück und lesen Sie, was Sie wirklich erwartet, wenn Sie in den Genuss der echten landestypischen Gaumenfreuden kommen … Das ist die ausdrückliche Empfehlung von Franz Josef Grenzebach, dem Gründer der Villa Marciana, Varna. Das ist das echte Gourmet-Restaurant in Varna.

Ähnlich des bodenständigen, stolzen Charakters ihrer Menschen, hat sich die eigenständige kulinarische Kultur Bulgariens aus der ursprünglichen, bäuerlichen Küche entwickelt.

Franz Josef Grenzebach ist einer der Experten im Bereich der Gastronomie und des Restaurantwesens, die von der einheimischen Kulinarkultur bezaubert sind. Er hebt hevor, dass entweder der Guide Michelin, noch der Gault-Millau oder der San Pellegrino bis zu diesem Zeitpunkt die 50 besten Restaurants Bulgariens ausgezeichnet haben.

Um eine neue, Balkanlinie in der Gourmet-Küche zu schaffen hat Franz Josef Grenzebach Bulgarien als Land ausgewählt. Die Frage, was er in der einhemischen Küche besonders hoch bewertet, beantwortet er auf folgende Weise:

Faktisch ist die über 2.000 Jahre lange Historie der bulgarischen Küche unvergleichlich: Traditionell aus der mediterranen, griechischen Esskultur gewachsen und im Laufe der Geschichte durch osmanische und asiatische Einflüsse vervollkommnt, bietet sie heute eine üppige Vielseitigkeit faszinierender Geschmackserlebnisse.

Dabei steht die prall gefüllte kulinarische Schatzkiste traditioneller bulgarischer Kochkunst für Gourmets ohne Insider-Kenntnisse zum Wo und Was, erst einen weit Spalt offen...

Europäische Küchenhistoriker wagen zumindest in Teilbereichen Vergleiche mit der bayerischen Küche.

Auffallend ist hier die Parallele, die eigene Küchentradition von geografischen und kulturellen Nachbarn wie politischen Ereignissen weniger beeinflussen als bereichern zu lassen.

So hat die altbayerische Haus- und Wirtsfrau französische Adelsgerichte wie Ragouts, Frikassee und Boeuf à la Mode („Böfflamott“) in die gut bürgerliche bayerische Küche integriert. Wie die bulgarische Köchin das Beste aus dem machte, was ihr – wie in der Zeit der osmanischen Besetzung nicht immer freiwillig – zugetragen wurde …